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Saison 2010 beginnt planmässig

Nach dem Sturmtief Xynthia, dass neben hohen Windgeschwindigkeiten in der Nacht zum 28.2. für starke Überschwemmungen gesorgt hat, hat sich die Lage auf der Ile de Ré mittlerweile deutlich entspannt. Natürlich werden allerorten noch Aufräumarbeiten durchgeführt, etliche Deiche müssen repariert und stellenweise neu aufgebaut, Strassen ausgebessert werden.

Am schwersten betroffen waren die Orte La Couarde-sur-Mer, Les Portes und Ars. In Le Bois, St. Marie (mit Ausnahme des Relais Thalasso direkt am Meer) und La Noue gab es dagegen kaum Schäden.

Mit Einschränkungen muss so noch einige Wochen in Ars gerechnet werden, dort waren Hafen und der gesamte Stadtkern überflutet. Auch sind noch einige Teilstrecken der Fahrradwege, hauptsächlich zwischen St. Martin und Loix, momentan nicht befahrbar.

Die Hauptorte St. Martin und La Flotte rüsten sich bereits kräftig für die zu Ostern beginnende Saison: Hier erstrahlt alles in neuem Glanz und wird pünktlich fertig sein. Cafés, Restaurants und Geschäfte werden normal eröffnen. Sprecher des Tourismus-Verbandes des Départements Charante-Maritime bestätigen dies: Alles ist vorbereitet für die Saison 2010.

Die Belastungen für die Anwohner und hauptsächlich Landwirte und Austernzüchter sind dennoch erheblich, da viele Betriebe und landwirtschaftliche Nutzflächen überschwemmt wurden. Allerdings gab es auch große Unterstützungsaktionen auf der Insel, so wurden etwa die Weingebiete von über 300 Freiwilligen gereinigt; bei den Deichbauarbeiten wird die  Fremdenlegion eingesetzt. Für die gesamte Region wurden große Geldsummen aus nationalen Unterstützungsprogrammen bereitgestellt.

Über die weitere Entwicklung berichtet regelmässig die Inselzeitung Le Phare de Ré.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und wünschen
Ihnen einen schönen Urlaub auf der Ile de Ré!

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