Orkantief Xynthia – Überflutung auf der Ile de Ré
Geschrieben von Nils Ehnert
Der Sturm Xynthia ist von Portugal/Spanien kommend mit voller Wucht in der Nacht vom 28.2. über die Ile de Ré, La Rochelle und das Atlantik-Departement Vendée gezogen.
Dabei sind die Sturmschäden nicht so verheerend, allerdings gab es aufgrund eines sehr hohen Koeffizienten einen extrem hohen Wasserstand, der innerhalb von kürzester Zeit zu einer Überflutung großer Bereiche der Ile de Ré und La Rochelle geführt hat. Auch viele Dörfer in der Vendée sind betroffen. Frankreich hat für die betroffenen Gebiete Katastrophenalarm ausgelöst.
Die Schäden auf der Insel scheinen beträchtlich zu sein, hauptsächlich im Norden waren Loix und Ars meterhoch überschwemmt.
Zum Glück scheinen dagegen die Orte St. Marie und La Noue kaum betroffen zu sein, es gibt einige wenige Sturmschäden und nur sehr vereinzelt niedrige Überschwemmungen. Am 1.3. haben die Aufräumarbeiten begonnen.
Weitere Informationen (in französischer Sprache) finden sich auf den Seiten des Insel-Magazins Le Phare de Ré und direkte Vor-Ort-Berichte im Blog ilere.com. Ein Fernsehbeitrag findet sich hier.
3 Kommentare für “Orkantief Xynthia – Überflutung auf der Ile de Ré”
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01.03.2010 um 18:05
gibt es aktuelle Bilder von Ars en Re? habe dort öfter Urlaub gemacht auf dem Camping du Soleil nördlich des Ortes
Gruss,
Oliver
01.03.2010 um 18:08
Im verlinkten Blog gibt es Berichte und Hinweise zu den einzelnen Dörfern, speziell in Ars hier: http://www.ilere.com/2010/informations/tempete-xynthia-ars. Sieht leider nicht gut aus!
04.03.2010 um 00:44
Wir haben ein Haus in St. Clement, Impasse du Moulin (an der alten Mühle) Dort ist wohl alles in Ordnung. Les Gillieux stand unter Wasser, dort ist ein Teil des Deiches weggebrochen. Loix war zeitweise abgeschnitten; kein Strom, kein telefon etc.